Archiv der Kategorie: Persönliches

Jahresrückblick 2016

Das Jahr 2016 markiert für mich als Mutter eine große Zäsur: Meine Tochter schloss ihre Schule erfolgreich ab, machte den nächsten Schritt in ihrem Lebenslauf und wurde volljährig. Von  daher kann ich nun  ein bisschen Verantwortung abgeben.

Familie – Meine Tochter ist nun 18 Jahre alt und damit volljährig geworden. Wo ist die Zeit geblieben?

200-15008131_1262733883791564_420299374_o

Das Jahr 2016 war sehr aufregend für uns alle. Das Kind machte sein Abitur am Evangelischen Schulzentrum Michelbach. In der Vergangenheit gab es durchaus auch Phasen des schulischen Durchhängens, in denen ich stark bezweifelt habe, ob es überhaupt je sein Abitur schaffen würde. Daher war ich erleichtert und überglücklich, als es dann tatsächlich so weit war. Und gar nicht mal sooo schlecht. Wir feierten mit einer wunderschönen glamourösen Abiturientin.P1010372

Kurze Zeit später bestand meine Tochter dann auch noch ihren Führerschein – Basis für künftige Mobilität. Ein paar Monate musste sie noch das begleitete Fahren ertragen. Jetzt kann sie sich dann den Führerschein auf dem Landratsamt abholen und losbrausen. Mögen alle Schutzengel sie begleiten! Was tun nach der Schule? Für meine Tochter stand schon relativ früh fest, dass sie nach der Schule erstmal ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren wollte. Und genauso stand für sie die Einrichtung fest: der Sonnenhof Schwäbisch Hall. Saudumm nur, dass bei der Bewerbung einiges schief ging und plötzlich eine Absage ins Haus flatterte. Ganz schnell mussten Alternativen her. Wir haben einen Haufen Bewerbungen (für ein freiwilliges soziales und alternativ kulturelles Jahr) geschrieben. Leider trafen wir in den seltensten Fälle auf ein professionelles FsJ-Management. Die wenigsten Stellen machten sich die Mühe, zu antworten oder gar die Unterlagen zurückzuschicken. Da hätte ich wirklich mehr erwartet. Aber langer Rede kurzer Sinn: Seit Mitte September hat meine Tochter eine Stelle in einer diakonischen Einrichtung namens Jugendhilfe Friedenshort in Öhringen. Sie braucht rund anderthalb Stunden, um mit Bus, Zug und Fahrrad dorthin zu gelangen. Da das alles von ihrer Freizeit abgeht, hat sie anstrengende und lange Tage. Der Anfang war ein regelrechter Schock für sie: Sie traf auf sehr traurige Schicksale –  vernachlässigte, verhaltensgestörte, aggressive, an ADHS leidende, mit Ritalin medikamentierte Kinder, die schon im Grundschulalter eine Akte und eine Negativ-Karriere hinter sich haben. Die erste Zeit war wirklich hart. Aber ich freue mich für sie, dass sie sich gut eingewöhnt hat und mittlerweile nicht mehr so leicht aus der Bahn zu werfen ist. Sie denkt über das Berufsziel Gymnasiallehrerin (Englisch/Deutsch) nach.

Mein Vater konnte in diesem Jahr seinen 77. Geburtstag feiern. Er fühlt sich nach wie vor sehr wohl in seiner Michelbacher Wohnung. Er kocht an den Wochenende regelmäßig für uns und nimmt mit großem Interesse an unserem Leben teil.

Beim Erntedankfest der Kichengemeinde mit Enkelin

Beim Erntedankfest der Kirchengemeinde mit Enkelin

Im Herbst hatte er ein paar gesundheitliche Probleme und war mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen einen Tag und eine Nacht zur Beobachtung im Haller Diakonie-Krankenhaus. Zu unserer Erleichterung hat sich dieser Verdacht aber nicht bestätigt. Auch sonst plagten ihn einige gesundheitliche Beeinträchtigungen. Hoffen wir, dass 2017 für ihn in dieser Hinsicht unter einem besseren Stern steht. Sehr schade war auch für ihn, dass sich der Gesundheitszustand seiner sehr netten Nachbarin verschlechterte. Sie ist nun im Pflegeheim des ASB in Michelbach untergebracht. Mein Vater besucht sie dort regelmäßig.

Im Frühjahr waren mein Vater und ich auf dem 50. Geburtstag meines Vetters Tobias in Waldshut eingeladen Wir freuten uns über das Wiedersehen mit den vier Geschwistern, die jeweils mit Familien angereist waren.

Beruf – Meine Arbeit als Redakteurin einer Mitarbeiterzeitung gefällt mir nach wie vor, wenn auch manche Rahmenbedingungen besser sein könnten. Zum Glück ist der Zusammenhalt und die Stimmung in unserem Team sehr gut. Eine Kollegin ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Darüber haben wir uns sehr mit ihr gefreut. Wir haben eine neue Mitarbeiterin ins Team bekommen, die für uns ebenfalls eine große Bereicherung ist. Die Niedrigzinsphase macht meinem Arbeitgeber und der gesamten Finanzdienstleistungsbranche natürlich zu schaffen. Das Unternehmen fährt einen strikten Sparkurs und muss sich strukturell verändern. Die Zeiten verlangen den Mitarbeitern viel Flexibilität ab.

Haus – Leider fand ein Steinmarder unser Haus sehr anheimelnd und hat es sich dort unterm Dach gemütlich gemacht. Im Frühling stellte es sich dann heraus, dass er – hauptsächlich bei meiner Doppelhaus-Nachbarin – die Dampfsperre durchgenagt und in der Dämmung Gänge und  Nester gebaut und überhaupt ziemlich gehaust hat. Wir haben das Dach reparieren und die Zugänge an den Gauben sichern lassen müssen. Alle Kletterhilfen Richtung Dach wurden mit Draht und Stachelbändern ausgerüstet. Hoffentlich lässt sich das kleine Miststück nie mehr bei uns sehen.

Ehrenamt – Seit drei Jahren bin ich Mitglied des Kirchengemeinderats von Michelbach. 2016 tagten wir 13-mal und haben den Umbau des Evangelischen Kindergartens  inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die Kinder fühlen sich in den neuen Räumlichkeiten wohl. Zuletzt wurden noch die Außenanlagen gestaltet. Zu meinen Aufgaben als KGR gehört es, auch die Gottesdienste durch Schriftlesung und Abkündigungen mitzugestalten – ein Dienst, der mir viel Freude bereitet und den ich 2016 14-mal gerne übernahm. Leider hat uns unser Gemeindepfarrer Uli Enders Ende November verlassen, um Aufgaben in der Landeskirche wahrzunehmen. Nun wird ein Nachfolger gesucht, und wir hoffen, dass die Vakatur nicht allzu lange dauert. Im Jahr 2016 entstanden wieder zwei Gemeindebriefe (Nr. 15 und Nr. 16), für die ich als Redakteur und Gestalter tätig war. Ich hoffe, dass das gut eingespielte Redaktionsteam künftig auch ohne Uli schöne und informative Gemeindebriefe zustande bringt.

Besonders zeitintensiv war in diesem Jahr meine Arbeit für den Gospelchor Michelbach.  Neben unseren normalen Aktivitäten und kleineren Auftritten in Gottesdiensten, bei Konfirmationen und Hochzeiten bereitete unser vierköpfiges Vorstandsteam ein großes Konzertwochenende Anfang November vor. Es bestand aus zwei Konzerten: ein eigenes in der Kulturscheune Schwäbisch Hall, ein zweites als Benefizveranstaltung für den Verein HELP! in St. Josef, Öhringen. Da gab es unglaublich viel zu organisieren. Außerdem übernahm ich zusammen mit meinem Vorstandskollegen Hartmut im zweiten Konzert die Moderation.

Musik – Ich singe mittlerweile seit etwa 13 Jahren im Gospelchor, meine Tochter ist mit neun Chorjahren nun ihr halbes Leben dabei. Seit zwei, drei Jahren singe ich auch Solo-Parts und mit meiner Tochter zusammen im Duett, was ich immer besonders schön finde. In diesem Jahr übernahm ich neue Soli und bekam sehr positives Feedback.

_mg_6691 _mg_6739

Mit dem Michelbacher Flötenensemble hatten wir einige schöne Auftritte in der Kirche und bei Veranstaltungen. Besonders imposant waren unsere Auftritte, wenn wir mit dem Flötenensemble des Evangelischen Schulzentrums kooperierten.

Weiterhin bin ich treuer Fan der Band DECAY, die Pfingsten einen sehr schönen Auftritt am Unterwöhrd hatten und ihr musikalisches Jahr am 30. Dezember  im BRT-Schuppen ausklingen ließen.

20160710_115520

Reisen – Dieses Jahr war für mich ein sehr vielseitiges Reisejahr. Gleich im Januar ging es eine Woche zum Skifahren nach Schruns (Montafon). Im Juni begleitete ich dann (natürlich auf eigene Kosten) die Betriebssportmannschaft meines Arbeitgebers zu den Weltbetriebssportspielen auf Mallorca. Nach der stressigen Abitur-Zeit belohnte ich meine Tochter mit einer zehntägigen Reise auf die Kapverdischen Inseln. Und im November entfleuchte ich nochmal  auf Teneriffa nochmal für eine Woche dem deutschen Schmuddelwetter.

Freunde – Ich glaube, in diesem Jahr überwogen die freudigen Ereignisse bei Freunden und Bekannten. Ich erlebte wieder eine wunderschöne Hochzeit mit, Kinder und Enkel wurden geboren. Leider trennten sich auch Wege, und ein plötzlicher Todesfall sorgte im Kollegenkreis für Bestürzung.

Liebe Freunde, bleibt gesund und passt auf Euch auf. Genießt das Leben, und zeigt Euren Lieben, wie wichtig sie für Euch sind. Ich bin Euch sehr dankbar für all Eure Zuneigung, für Ermunterung, das Gefühl von Verbundenheit und Vertrauen. Es war schön mit Euch! Ich wünsche euch allen ein  gesegnetes, gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017.

20161115_184216

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches

Let there be Gospel

Ein Chor  – gegründet im Jahr 2000, mehr als 50 Individuen, teilweise schon seit 16 Jahren zusammen, teilweise erst 16 Jahre alt, manchmal ein Hühnerhaufen, eine Schicksalsgemeinschaft, ach Mensch, das könnte besser klingen, Roland, kannst Du uns nochmal die Altstimme spielen, das nervt jetzt, ich kann nicht mehr stehen, jetzt seid doch mal ruhig, ach die Bässe wieder, das Schlagzeug ist zu laut, hat mal jemand Noten für mich, bisschen mehr Gefühl, Manno, die Intonation, das ist kein f sondern ein fis,  dieses Lied kann ich überhaupt nicht leiden, oh Text vergessen…

Und dann im entscheidenden Moment:  Adrenalin, Gänsehaut pur, Freude, sich anschauen, Funken, die auf auf das Publikum überspringen, auf der Bühne tanzen, eine Botschaft, die wir verkünden wollen…

Impressionen vom Konzertwochenende 5./6. November:

hohenloherZeitungNov2016.jpg

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches

Rückblick 2015

Auch in diesem Jahr versuche ich einen Rückblick auf mein ganz persönliches Jahr 2015.

20151008_142240[1]

Es geht nicht immer geradeaus im Leben

Familie – Meine Tochter hat vor wenigen Tagen ihren 17. Geburtstag gefeiert. Die Pubertät mit all den Stimmungsschwankungen, Mucken und Krächen liegt nun weitestgehend hinter uns. Das letzte Jahr war sehr harmonisch, und ich habe das Zusammenleben mit ihr sehr genossen. Vielleicht auch, weil sich auch langsam das Ende ihrer Schulzeit und letztlich auch unseres dauerhaften Zusammenlebens abzeichnet. Sie ist im September in die KS2 gekommen, nun liegt das Abitur vor ihr. In der KS1 hatte sie nochmal Gas gegeben und ihre Leistungen in einigen Fächern erfreulich verbessert. Das gab noch einmal Auftrieb. Nach wie vor nimmt sie Gesangsunterricht und ist eine Leistungsträgerin im Sopran des Gospelchores. Im Dezember verstärkte sie den Schulchor bei einem wunderbaren Konzert. Dort wurde das Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens aufgeführt.

Chor und Orchester des ESZM

Chor und Orchester des ESZM

Gerade macht sie den Führerschein. Seit einem Jahr hat sie einen netten Freund und ist mit ihm sehr glücklich.

 

Mein Vater ist dieses Jahr 76 Jahre alt geworden. Er lebt nun mehr als zwei Jahre in Michelbach und fühlt sich hier nach wie vor sehr wohl. Besonders genießt er das außergewöhnlich gute Verhältnis zu seiner Enkelin. Ich besuche ihn fast jeden Tag in seiner gemütlichen Wohnung, die nur 50 Meter von unserem Haus entfernt liegt. Er kocht an den Wochenenden für uns und unterstützt uns, wo er kann. Besonders genießt er gemeinsame Theater- oder Konzertbesuche und die Besuche im Biergarten auf dem Einkorn im Sommer.

20150614_153755[1]

An Pfingsten trafen meine Tochter und ich in Amsterdam auf meine niederländischen Cousinen Suzanne und Andrea. Wir haben unser Wiedersehen sehr genossen und einen unheimlich schönen und redseligen Abend miteinander verbracht.

Beruf – Meine Arbeit als Redakteurin einer Mitarbeiterzeitung macht mir immer noch große Freude. Leider muss mein Arbeitgeber wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase zur Zeit einen strikten Sparkurs fahren. Deshalb mussten wir uns im Frühjahr von einem Kollegen verabschieden, den wir sehr liebgewonnen hatten, dessen befristeter Vertrag aber nicht verlängert werden konnte. Zum Glück hat er eine neue Stelle gefunden, aber ich vermisse ihn sehr.

Haus – Nach der Renovierungsaktion 2013 und 2014 habe ich in diesem Jahr eine Pause eingelegt und nur Kleinigkeiten erneuert.

Ehrenamt – Nun bin ich schon zwei Jahre lang Mitglied des  Kirchengemeinderats von Michelbach.

20150419_115014[1]

Martinskirche in Michelbach

Zur Zeit begleiten wir  den Umbau des Evangelischen Kindergartens, der demnächst abgeschlossen ist. Im Jahr 2015 entstanden wieder zwei  Gemeindebriefe, für die ich als Redakteur und Gestalter tätig war. Inzwischen haben wir inzwischen 14 Briefe herausgegeben. Das sehr gut eingespielte vierköpfige Redaktionsteam leistet tolle Arbeit.

Freude macht mir auch die Arbeit als Vorstandsmitglied des Gospelchores. Das  aus vier Personen bestehende Gremium hat inzwischen eine Aufgabenteilung gefunden, die sich bewährt. Ich bin insbesondere für Information und Kommunikation zuständig. Die Informationen für den Chor laufen nun über einen internen Blog, den mein Kollege Hartmut angelegt und im Lauf des Jahres optimiert hat. Ich befülle den Blog und habe dieses Jahr mehr als 70 Beiträge geschrieben. (Darüber habe ich vermutlich meinen eigenen Blog hier vernachlässigt.) Außerdem haben wir die Homepage erneuert. Auch hier hat Hartmut richtig gute Arbeit geleistet.  Dank eines wunderbaren Fotoshootings mit Profifotograf Ufuk Arslan  bekamen wir auch entsprechend schönes Fotomaterial.   Ein weiterer Kommunikationskanal ist die Facebookseite des Chores, um die ich mich inzwischen auch kümmere.  Die Rückmeldungen sind insgesamt sehr positiv.

Musik – Ich singe mittlerweile seit etwa zwölf Jahren im Gospelchor, meine Tochter ist etwa seit acht Jahren dabei. Inzwischen singen wir beide auch Solo-Parts und auch zusammen im Duett, was ich immer besonders schön finde.  In diesem Jahr hatten wir ein schönes Konzert im Januar in Sulzbach-Laufen, dann einige Auftritte übers Jahr verteilt in Gottesdiensten, und zum Schluss noch einen tollen Auftritt zum Abschluss des Weihnachtsmarktes auf der Treppe.

Konzert auf der Treppe von St. Michael

Konzert auf der Treppe von St. Michael

Auch sprang ich dieses Jahr wieder bei einer Hochzeit in Westheim vertretungsweise für unsere Dirigentin ein.

Weil mir das Singen in einem großen Projektchor im vergangenen Jahr mit dem Gospel-Musical Amazing Grace so viel Spaß gemacht hatte, war ich dieses Jahr beim Oratorium des „Pop-Messias“ dabei. Besonders hat es mich gefreut, dass meine Tochter auch mitgemacht hat. Ich sang zunächst alleine bei der Aufführung in Heilbronn  mit, zusammen führten wir dann den Pop-Messias  auf dem Kirchentag in Stuttgart auf. In der Porsche-Arena auftreten – das macht man auch nicht jeden Tag. Auch ein ziemlich cooles Erlebnis.

20150605_190555[1]

Im Projektchor des Pop-Messias

Stuttgarter Porsche-Arena

Stuttgarter Porsche-Arena

Der Michelbacher Flötenkreis verfügt nun über eine weitere Großbass-Spielerin – nämlich mich. Ich habe mir für schrecklich viel Geld einen wunderschönen Großbass gegönnt.

20150513_180635[1]

Mein neuer Großbass

Im Mai hatten wir ein sehr schönes musikalisches Projekt gemeinsam mit dem Tüngentaler Kirchenchor. Wir führten eine Mozart-Messe auf – für mich als mittelmäßig talentierte Flöterin eine absolute Herausforderung. Ich musste richtig feste üben!!!

Mozart-Messe - eine Herausforderung!

Mozart-Messe – eine Herausforderung!

Ende des Jahres haben sich für zwei Auftritte die Flötenensembles des Michelbacher Schulzentrums und der Kirchengemeinde vereint. Wir waren rund 30 Flöten – das war schon ein richtiges Orchester mit beeindruckendem Sound!

Ach ja, die Band DECAY, deren treuer Fan ich seit Jahren bin, feierte dieses Jahr  ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum. Wie bei Wein werden die Jungs mit den Jahren immer besser. Nach wie vor bin ich oft bei den Proben dabei und lasse mir keinen Auftritt entgehen. Dieses Jahr spielte die Band zum Beispiel beim Sommernachtsfest und auch zum BRT-Jubiläum in Westheim. Legendär war auch das interne Jubiläumsfest bei Odi. Ich glänzte  beim DECAY-Quiz mit profundem Halbwissen über die Bandgeschichte und gewann ein altes Plakat.  Auch freute ich mich sehr, bei Annis Geburtstag dabei sein zu dürfen. Das Mottofest führte zurück in die Sechziger, und mein Outfit war ziemlich laut.

Die Jungs von Decay - da mal a capella

Die Jungs von DECAY – hier mal a capella

Reisen – Dieses Jahr machten meine Tochter und ich in den Pfingstferien eine Tour nach Amsterdam und Zandvoort. Unterwegs besuchten wir noch meine alte Studienstadt Aachen und auf dem Rückweg machten wir Station bei meiner Freundin Iris, die ich lange nicht mehr gesehen hatte – eine große Freude für mich.  Im August besuchte ich dann bei großer Hitze für ein langes Wochenende Österreichs Hauptstadt Wien.

Freunde – Wieder lagen in meinem Freundeskreis Freude, Sorge und Trauer wieder eng beieinander. Ich war auf einer Hochzeit eingeladen und erlebte den Beginn eines gemeinsamen Lebenswegs. In meinem Kollegen- und Bekanntenkreis wird zweimal Nachwuchs erwartet. Drei Freunde fanden neue Partner und wirken sehr glücklich. Andere Freunde erkrankten schwer. Wieder verloren Freunde von mir ihre Eltern. Lilly, ein sehr lieber und von mir geschätzter Hund, musste eingeschläfert werden.

Llilly - unvergessen!

Lilly – unvergessen!

Auch in diesem Jahr habe ich wieder festgestellt, wie wichtig und inspirierend meine Familie und Freunde für mich sind. Danke für die Zuwendung, für die Kameradschaft, das Gefühl von Verbundenheit und Vertrauen. Es war schön mit Euch!

Euch allen, liebe Freunde, ein glückliches, gesegnetes, erfolgreiches, gesundes Jahr 2016.

20150818_171900[1]

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches

Refugees welcome – handeln statt lamentieren!

Die Situation der syrischen Flüchtlinge, die Bilder von zerstörten Häusern und Städten, Terror gegen die Bevölkerung, Menschen auf der Flucht, überfüllte Seelenverkäufer, angeschwemmte Ertrunkene, Menschenmassen zusammengepfercht vor Grenzen, zu Fuß auf ungarischen Autobahnen, pöbelnde Glatzen vor Flüchtlingsheimen, aber auch die Welle der Hilfsbereitschaft und Menschen, die zupacken – das alles beschäftigt mich in diesen Tagen sehr stark. Dieses Thema polarisiert auch die sozialen Medien mehr als jedes andere Thema, das ich je erlebt habe. Ich merke selbst, dass es auch mich packt. Ich stöbere in Kommentaren und bin oft schockiert von der Dummheit und Dumpfheit mancher Mitbürger. Auch meine Toleranz mit anders Denkenden wird kleiner: Ein Facebook-„Freund“ enttarnte sich als Pegida-Anhänger, ein anderer teilte Sprüche mit schwarz-braunem Gedankengut – beide flogen aus meiner Timeline.

Klar muss die Politik sich dieser Probleme dringend annehmen. Aber auch die Menschen vor Ort sind gefragt. Wenn jeder nur einen kleinen Beitrag leistet, dann kann sich viel bewegen. Auch ich versuche – im Rahmen meiner Möglichkeiten – ein bisschen dazu beizutragen, damit Flüchtlinge hier ein menschenwürdiges Leben führen können. Seit nunmehr einem Jahr sammele ich im Kollegenkreis der Bausparkasse Schwäbisch Hall Sachspenden, die ich an den Freundeskreis Asyl im Kirchenbezirk Gaildorf weiterleite. Dessen Mitglieder betreuen das Flüchtlingsheim in Ottendorf. Für die Menschen dort haben meine Kollegen Kleidung gespendet, Bettwäsche, Vorhänge, Kickschuhe, Schulranzen und Spielzeug, Staubsauger und sogar eine Nähmaschine. Für eine Roma-Familie in Hirschfelden konnten wir ein Kinderbett samt Matratze und Bettwäsche organisieren. Mit meinen elektronischen Suchanzeigen im Intranet meines Arbeitgebers erreiche ich rund 3.000 Kollegen und kann gezielt nach Sachspenden suchen, die der Freundeskreis Asyl für die Flüchtlinge besonders dringend benötigt. Jedes Mal war ich überwältigt von der Bereitschaft der Schwäbisch Hall-Mitarbeiter, zu geben, zu helfen, zu spenden. Gelebte Solidarität – auch das, gerade das ist für mich Heimat. Danke!

Die letzte Sammlung: Ranzen für Schulanfänger

Die letzte Sammlung: Ranzen für Schulanfänger

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches

Das Jahr der Zitrone

Ein kurzer Rückblick: 2005 – genau vor zehn Jahren – war mein persönliches „Annus horribilis“. Mein Leben geriet für eine gewisse Zeit aus den Fugen, und es hat viel Zeit und Kraft gekostet, mich aus diesem Tief zu befreien. Ich will nicht zurückschauen, aber ich will kurz inne halten und mich daran freuen, dass es mir heute wieder gut geht. Und ich möchte nochmal meinen Freunden danken – allen voran dir, Zwetschge – die mich damals begleitet, getröstet, aufgerichtet und mit mir geheult und gelacht haben.

wenn-dir-das-leben-eine-zitrone-gibt-frag-nach-salz-und-tequila

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches

Der Messias – Classic meets Pop

kopbbalkem_pm15

Das Gospel-Musical Amazing Grace im vergangenem Jahr hat mich total begeistert. Nun bin ich richtig motiviert, 2015 ein neues Gesangs-Projekt in Angriff zu nehmen. Es hat diesmal nichts mit Gospelmusik zu tun, sondern ist eine Mischung aus Klassik und Pop.

Ausgangsbasis ist das Werk  „Der Messias“, ein Oratorium von Georg Friedrich Händel, im Frühjahr 1742 uraufgeführt.1995 wurde in Deutschland eine Pop-Bearbeitung des „Messias“ auf den Weg gebracht.

Die musikalische Vorlage von damals hat  Hans-Joachim Eißler, Arrangeur und  musikalische Größe  des Evangelischen Jugendwerks Württemberg, 2010/11 editiert, überarbeitet und an manchen Stellen ergänzt. So hat der LAKI-Pop-Chor den Pop-Messias im Frühjahr 2011 nach rund 14 Jahren wieder live erlebbar gemacht und ist damit auf Tour gegangen.

2015 geht der Pop-Messias wieder auf Tour – erstmals können sich  dabei Sängerinnen und Sänger in Projektchören daran beteiligen. Gemeinsam mit dem LAKI-Pop-Chor, Solisten, Band und Streichern werden sie den Pop-Messias unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Sauter an acht Orten in Württemberg aufführen. Der größte Event ist dabei der Evangelische Kirchentag in Stuttgart, wo der Pop-Messias in der Porsche-Arena erklingen wird. Unter den bis zu 700 Sängern sind auch meine Tochter und ich.

Anfang März 2015 – Online-Anmeldung für uns zwei endlich rausgehauen.

27. März 2015 – Bisher keine Anmeldebestätigung, keine Rechnung, keine Unterlagen. Haben die uns vergessen? Ich rufe im ejw an und gerate an eine unwissende Primel, die uns überhaupt nicht weiterhelfen kann. Ojeh. Das kann ja heiter werden. Ich werde es mal über Facebook versuchen. WOW! Hans-Joachim Eißler persönlich antwortet mir prompt und total herzlich. Es gibt Verzögerungen, aber die Noten und Unterlagen werden demnächst verschickt.

7. April 2015 – elektronische Bestätigung der Anmeldung erhalten. Absender ist Moni Erfle, die ich persönlich kenne. Sie war meine Dozentin beim Chorleiterseminar, singt einen wunderschönen Sopran im LAKI-Popchor und ist Sekretärin vom ejw-Musik plus. Jetzt scheint es voran zu gehen.

9. April 2015 – Ein dicker Umschlag flattert ins Haus. Zwei Notenmanuskripte, zwei Übungs-CDs, Teilnehmerausweise, etc. etc. Und die Rechnung natürlich. Ich nutze gleich den Abend, um mich ein bisschen mit dem Manuskript zu beschäftigen und mal in die Übungs-CD reinzuhorchen. Darf ich meckern? Die Übungs-CD ist ohne Text, da fand ich die von Amazing Grace weitaus besser. Die hab ich im Auto rauf und runter gehört und mir dadurch  Text und Noten sehr gut eingeprägt.

11. April 2015 – die erste Probe in Ludwigsburg steht an. Der Ansturm hält sich allerdings im Vergleich zu den Proben für Amazing Grace im vergangenen Jahr in Grenzen. Wir arbeiten fleißig das Noten-Manuskript durch. Die Musik ist durchaus anspruchsvoll, aber machbar. Die Zeit vergeht im Fluge.

21. April 2015 – heute fahren wir zur zweiten Probe in Ludwigsburg. Heute sind noch weniger Sänger da als bei der letzten Probe. Offensichtlich sind die Anmeldezahlen weit hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück geblieben. Schade. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Pop-Messias so ein bisschen aus dem Rahmen fällt. Den vielen Gospelchören in der Region ist er wahrscheinlich zu klassisch, den klassischen Chören wiederum zu poppig. Um mehr Menschen zu mobilisieren, hat man den Probenplan verändert und einige Proben, die für Ludwigsburg vorgesehen waren, nun in andere Regionen verlegt. Für mich ist das nun eher ungünstig,

10. Mai 2015 – heute ist Uraufführung des Ppo-Messias 2015 in Heilbronn. Da bei der letzten Probe dringend an die Sänger appelliert wurde, die Aufführung in Heilbronn zu verstärken, habe ich kurzfristig beschlossen, dort mitzusingen. Voller gespannter Erwartung treffe ich in der Christus-Kirche auf meine 83 Mitsänger vom Projektchor. Ich stehe direkt neben den Sopran-Sängerinnen vom LAKI-Chor und bekomme diesmal aus nächster Nähe mit, wie perfekt die singen. Wow. Auch drumherum ist alles sehr straff durchorganisiert, Stellprobe, Auf- und Abgang, Einsingen, Probe im Schnelldurchlauf, Verpflegung in der Pause – alle Rädchen greifen perfekt ineinander. Nur ein bisschen mehr Publikum hätte kommen können! Die Aufführung wird richtig gut, finde ich. Die Solisten, die Band, das Orchester – wunderbar, wie alle zum Gelingen beitragen und sich alle Mosaiksteine zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Als zum Schluss das Halleluja durch die Kirche braust, habe ich Gänsehaut am ganzen Körper und freue mich, dabei zu sein.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches

Mein Jahr 2014

Der Jahreswechsel ist immer Zeit, eine Bilanz zu ziehen und sich zu fragen: „Was war? Was kommt?  Was bleibt?“

Blick vom Dachfenster auf den Hohenloher Himmel

Blick vom Dachfenster auf den Hohenloher Himmel

 

Natürlich schmökert man dann gern auch noch einmal die alten Blogbeiträge durch, die aber nur ein paar kleine Ausschnitte des Jahres wiedergeben. Ich gehe noch ein paar Monate weiter zurück und erinnere mich, wieviel Kraft mich das Jahr 2013 gekostet hat, und ich weiß noch, dass ich mir zum Jahreswechsel 2013/2014 nur eines gewünscht habe: Dass 2014 ein glücklicheres  Jahr werden möge als 2013. Und das wurde es auf alle Fälle.

Familie – Meine Tochter ist vor einigen Tagen 16 Jahre alt geworden. Pubertät ist eine harte Zeit. Den Stimmungsschwankungen zwischen „Himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“ sind die Pubertanden oftmals hilflos ausgesetzt. Im letzten Winter ging es ihr nicht immer gut, sie war deprimiert und die Schulleistungen ließen zu wünschen übrig. Zu Glück konnte sie sich aus diesem Teufelskreis befreien. Sie hat dann im Frühling nochmal Gas gegeben und die Klasse 10 dann im Sommer einigermaßen ordentlich abgeschlossen. Mit ein bisschen Nervosität ging es dann in die Oberstufe. Die Kursstufe stellt die Schüler natürlich noch einmal vor ganz neue Herausforderungen: Sie müssen nun noch selbstständiger und eigenverantwortlicher lernen. Ich freue mich, dass meine Tochter das Abitur als Ziel ins Visier genommen hat und bereits über die Zeit danach nachdenkt. Auch war ich froh, dass sie ihren Gesangsunterricht trotz knapper Zeit beibehalten hat. Sie hat in diesem Jahr im Gospelchor erstmals Soloparts übernommen und wurde in der Vorweihnachtszeit auch als Verstärkung für den Schulchor „Praticanti“ eingesetzt. Sie hat einen großen Freundeskreis, den sie mit Hilfe der sozialen Medien eifrig pflegt (nicht immer zu meiner reinen Freude). Sie trifft sich auch recht häufig mit Freunden, zum Bummeln in der Stadt, zum Kino.

Mein Vater ist dieses Jahr 75 Jahre alt geworden. Er hat sich in Michelbach gut eingelebt und fühlt sich in seiner Wohnung wohl. Auch hat er sich dieses Jahr ein neues Auto, einen schicken Citroen Berlingo gekauft. Er führt ein relativ zurückgezogenes Leben, freut sich aber, wenn ich ihn jeden Tag besuche. Er kocht an den Wochenenden für meine Tochter und mich und unterstützt uns, wo er kann. Zum Beispiel, in dem er meine Tochter von A nach B fährt. Er hat Spaß am lebendigen Gemeindeleben der Kirchengemeinde in Michelbach und geht regelmäßig zum Gottesdienst. Auch genießt er es, mit mir zusammen Theater oder Konzerte zu besuchen. Im Frühling besuchte ich mit ihm nochmal die alte Heimat. Eins unserer gemeinsamen Highlights war im Sommer der Besuch der Bregenzer Festspiele, wo wir die Zauberflöte anschauten.

Mein Vetter – der einzige, mit dem ich regelmäßig Kontakt habe – feierte ebenfalls seinen 50. Geburtstag und ging wenig später für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ als Mental Health-Experte auf einen Anti-Ebola-Einsatz nach Liberia. Ich bewundere ihn zutiefst dafür. Er bloggt auch, was er erlebt hat, kann man hier nachlesen.

Beruf – Meine Arbeit als Redakteurin einer Mitarbeiterzeitung macht mir immer noch große Freude. Es ist eine Arbeit, in der es immer neue Menschen und Themen zu entdecken gibt. Routine und Langeweile gibt es nicht. Aber natürlich verändern sich im Laufe der Zeit die Rahmenbedingungen für die Arbeit. Diese Rahmenbedingungen sind im Moment nicht immer einfach. Zum Glück habe ich sehr nette Kollegen, die auch meine Freunde sind. Zusammen bilden wir ein gutes Arbeitsteam, das schnell und flexibel Lösungen für die vertracktesten  Situationen findet. Ich bin dankbar, Teil einer so  kreativen und kollegialen Mannschaft zu sein.

Haus – Nach der großen Renovierungsaktion 2013, als die oberen Räume Eichenparkett bekamen und neu gestrichen wurden, habe ich 2014 weitergemacht:  Diesmal wurden Treppenhaus und Wohnzimmer gestrichen. Mein Vater hat mir im Wohnzimmer neue Vorhänge spendiert.

Ehrenamt – Im Oktober 2013 wurde ich in den Kirchengemeinderat von Michelbach gewählt. Im Januar war die erste konstituierende Sitzung, viele sind seither gefolgt. Das wichtigste Projekt der nächsten Zeit wird der Umbau des Evangelischen Kindergartens sein. Im Jahr 2014 war ich wieder Redakteur und Gestalter von zwei Gemeindebriefen – Nummer 11 und Nummer 12. Auch hier gibt es ein sehr gut funktionierendes Redaktionsteam, mit dem die  Zusammenarbeit richtig Spaß macht. Ach ja, seit einigen Wochen bin ich auch im Gospelchor Vorstandsmitglied. Wir sind ein vierköpfiges Gremium, das nun Auftritte plant und vorbereitet, die Chormitglieder informiert und die verschiedensten Aufgaben rund um die Chor-Organisation übernimmt. Hier lässt sich die Zusammenarbeit im Team ebenfalls richtig gut an.

Musik – Ich singe mittlerweile seit 10 Jahren im Gospelchor, meine Tochter ist etwa seit sieben Jahren dabei. Im vergangenen Winter wagte ich zum ersten Mal, ein Solo-Duett zu singen. Seither hatten wir zwei schöne Konzerte in Gaildorf und im Westheimer Schützenhaus sowie einige Auftritte in der Kirche, bei denen ich teilweise Solo-Parts  übernahm. Besonders freut es mich, dass auch meine Tochter dieses Jahr erstmals mit mir im Duett sang. Ich denke, sie hat da wirklich Potenzial (meines ist begrenzt, das sehe ich ganz realistisch). Auch sprang ich dieses Jahr wieder bei einem Auftritt vertretungsweise für unsere Dirigentin ein. Das ist jedes Mal entsetzlich aufregend und zugleich ein unheimlich tolles Erlebnis. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das unsere Dirigentin in mich hat, wenn sie  „ihren Chor“  in meine Hände gibt, und auch dankbar für die Unterstützung der Sänger und Musiker. Jeder ist dann konzentriert bis in die Haarspitzen, damit ich nicht patze. Um mal über den Gospeltellerrand herauszuschauen, machte ich als Sänger eines Projektchores mit beim Gospel-Musical Amazing Grace. Ein fantastisches Erlebnis!

Seit einigen Jahren spiele ich die Tenorflöte im Michelbacher Flötenkreis. Ich muss ja ehrlich zugeben: Ich bin da nicht der Crack. Aber auch hier macht mir das gemeinsame Musizieren in der Gemeinschaft Spaß. Ich mag besonders die Renaissance- und Barockstücke und diesen schönen runden Ensemble-Klang. Wenn ich richtig viel Geld zu viel hätte, würde ich mir einen Großbass leisten.  Hin und wieder hatte ich mal Gelegenheit, ein Leihgerät zu spielen. Das ist ein tolles Teil.

Ach ja, und da ist dann auch noch die Band DECAY, die ich als treuer Fan begleite. Ich gehe oft zu den Proben und bewundere die Virtuosität der Musiker. Dieses Jahr widerfuhr mir die Ehre, Songpate für eines ihrer Lieder zu werden. Es ist „Human Touch“ von Bruce Springsteen, von DECAY nicht gecovert, sondern neu interpretiert. Hörenswert!

Reisen – Dieses Jahr besuchten meine Tochter und ich Ende Mai für ein verlängertes Wochenende  Berlin. Wir feierten dort den 50. Geburtstag meines Vetters. Meine Tochter verliebte sich spontan in die Stadt. Sicher sind wir dort nicht zum letzten Mal gewesen. Die Pfingstferien verbrachten wir in Prag und Paris, zwei sehr unterschiedliche Städte, beide mit eigenem Reiz.

Freunde – Mein Freundeskreis ist eine sehr wichtige Komponente in meinem Leben. Hier war in diesem Jahr viel Bewegung, Freude und Trauer lagen eng beieinander.Vier Freunde verloren ihre Väter, zwei Freunde durchlebten Trennungen, eine Freundin wurde glückliche Großmutter und Schwiegermutter. Kinder verließen das Elternhaus und wurden selbstständig. Ein Freund ist dabei, sein Leben komplett umzukrempeln. Per Xing nahm ein Jugendfreund Kontakt mit mir auf, und wir schafften sogar, uns persönlich zu treffen. Besonders groß war meine Freude, als sich kurz vor meinem Geburtstag nach fast zehn Jahren Funkstille eine Freundin meldete, die mir sehr lange sehr nahe gestanden hat. Sie hatte eine Krise überstanden und wollte den Faden wieder aufnehmen. Ich drücke ihr ganz fest die Daumen. Meine Freunde bereichern mein Leben kolossal, und ich bin jedem Einzelnen von ihnen zutiefst dankbar für die Wertschätzung, die ich spüre, und für die schönen Erlebnisse, die wir gemeinsam haben, und die guten Gespräche, die wir führen.

Ich wünsche Euch allen ein glückliches, gesegnetes, erfolgreiches, gesundes Jahr 2015.

 

 

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Persönliches