Zaungast bei der World Federation of Company Sport 1

Ich habe Gelegenheit, die 20-köpfige Mannschaft der Schwäbisch Hall-Gruppe bei ihren Wettkämpfen auf Mallorca zu begleiten. Heute ist Dienstag. Bereits am Sonntag sind die ersten neun BSH-Sportler angereist – auf eigene Kosten, versteht sich. In der Nähe von Palma, im kleinen von Tourismus geprägten Küstenort Illetas, haben sie Quartier genommen. Die Stimmung ist fröhlich und entspannt, in großer Runde sitzen die Kollegen morgens zum Frühstück und beim täglichen Abendessen zusammen. Vertreten sind bislang die Sportarten Golf und Patenque (eine Sportart, ähnlich dem Boule).

Ich lerne über Patenque, dass die kleine Zielkugel „Schweinchen“ heißt. Dass man nicht aus dem Handgelenk, sondern aus der Schulter werfen sollte. Dass beim Patenque die Füße geschlossen und innerhalb einer Markierung bleiben müssen. Dass es sehr auf die Beschaffenheit des Untergrunds ankommt. Dass die Franzosen die ewigen Favoriten sind. Und dass es beim Werfen auch einen Rückspin gibt (als ich den nachvollziehe, haue ich ein Glas Orangensaft über den Frühstückstisch und verzichte danach auf weitere Details).

Ich begleite drei der fünf Golfspieler zu einem der drei Golfplätze, auf dem das Turnier ausgetragen wird. Vom Hotel schraubt sich der Fußweg etliche Höhenmeter nach oben, entlang an luxuriösen Anwesen, wo die Schönen, die Reichen und die ganz schön Reichen wohnen. Mallorca ist ein wahres Eldorado für Golfer: Hier können sie auf rund 35 Plätzen von März bis November ihrem Hobby nachgehen. Ich lerne über Golf, dass hier eine strenge Kleiderordnung herrscht und Polohemd mit Kragen Pflicht ist. Dass eine Runde Golf auf einem 18-Loch-Platz bedeutet, dass man etwa fünf Stunden und etliche Kilometer in praller Sonne mit einer schweren Golftasche unterwegs ist. Dass in der Golftasche 14 verschiedene Schläger für verschiedene Schlagsituationen sind. Und dass man auf manchen Golfplätzen – speziell denen, die von Wasser umgeben sind – einen großen Ballvorrat braucht. Schön ist übrigens, dass bei Golfturnieren Fast-Profis (der beste BSH-Golfer hat ein Handicap von 3) und  Anfänger (Handicap 34) gemeinsam spielen können und alle dabei Spaß haben.

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Eingeordnet unter Aus meiner Berufswelt, Reisegeschichten

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