Zaungast bei der World Federation of Company Sport 2

 

P1010244Am Mittwoch ging es zur Akkreditierung und zur Eröffnungsfeier in das nahe gelegene Palma, die Hauptstadt Mallorcas. Im Parc de la Mar trafen sich die Sportler aus den unterschiedlichsten Nationen. Frankreich ist wohl am stärksten vertreten – und durch ihre einheitliche Ausrüstung mit weißen Hüten, blauen Trikots und Trikolore-Fahnen gaben die französischen Teilnehmer ein tolles Bild ab. Besonders gute Stimmung verbreiteten die Jung von Airbus, die große aufgeblasene Flugzeuge schwenkten und auch sonst für jeden Quatsch zu haben waren. Die Eröffnungsfeier an sich war ein bisschen merkwürdig – mit einem Moderator, der nicht besonders gut vorbereitet schien und recht schlecht englisch sprach, einem Orchester, das nicht angekündigt wurde, etlichen Grußworten von Honoratioren (für die sich niemand interessierte) und einem Einmarsch der Gladiatoren, der von Ordnern in schrillen Trillerpfeifen begleitet wurde. Es war ja eigentlich auch kein Publikum da, das den Einmarsch feierte. So feierten sich die Teilnehmer selber.  Dann gab es noch eine Kultur-Einlage mit mallorquinischer Musik (bestehend aus Dudelsack und Trommel) und zwei Tänzern und weißen Overalls mit grünen und roten Flecken und einer Hörnermaske und einem großen Pfahl in den Händen, die sich umkreisten und einen Kampf andeuteten. Und zum Abschluss machte ein DJ Musik, zu der sich ein Tänzer mit freiem Oberkörper und zwei leicht bekleidete Tänzerinnen lasziv, aber etwas gelangweilt auf der Bühne bewegten. Nun ja, ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber das jedenfalls nicht.

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Am nächsten Morgen starteten dann unsere Sportler zu  ihren Wettkämpfen. Manche mussten extrem früh los, andere konnten entspannt frühstücken und erst mittags ihre Wettkampfstätten aufsuchen. Der versprochene Shuttle-Service funktionierte meist nicht, und so waren die meisten Sportler erstmal hektisch damit befasst, sich Taxis oder Mitfahrgelegenheiten zu organisieren. Nur unsere Schachspieler  hatten noch einen freien Tag, den sie erstmal mit Sektfrühstück einläuteten. Über das Schachspielen habe ich bei der Gelegenheit nicht viel gelernt, eigentlich nur, dass es immer auf den Gegner ankommt.  Äh ja.

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Eingeordnet unter Aus meiner Berufswelt, Reisegeschichten

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