Rückblick 2015

Auch in diesem Jahr versuche ich einen Rückblick auf mein ganz persönliches Jahr 2015.

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Es geht nicht immer geradeaus im Leben

Familie – Meine Tochter hat vor wenigen Tagen ihren 17. Geburtstag gefeiert. Die Pubertät mit all den Stimmungsschwankungen, Mucken und Krächen liegt nun weitestgehend hinter uns. Das letzte Jahr war sehr harmonisch, und ich habe das Zusammenleben mit ihr sehr genossen. Vielleicht auch, weil sich auch langsam das Ende ihrer Schulzeit und letztlich auch unseres dauerhaften Zusammenlebens abzeichnet. Sie ist im September in die KS2 gekommen, nun liegt das Abitur vor ihr. In der KS1 hatte sie nochmal Gas gegeben und ihre Leistungen in einigen Fächern erfreulich verbessert. Das gab noch einmal Auftrieb. Nach wie vor nimmt sie Gesangsunterricht und ist eine Leistungsträgerin im Sopran des Gospelchores. Im Dezember verstärkte sie den Schulchor bei einem wunderbaren Konzert. Dort wurde das Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens aufgeführt.

Chor und Orchester des ESZM

Chor und Orchester des ESZM

Gerade macht sie den Führerschein. Seit einem Jahr hat sie einen netten Freund und ist mit ihm sehr glücklich.

 

Mein Vater ist dieses Jahr 76 Jahre alt geworden. Er lebt nun mehr als zwei Jahre in Michelbach und fühlt sich hier nach wie vor sehr wohl. Besonders genießt er das außergewöhnlich gute Verhältnis zu seiner Enkelin. Ich besuche ihn fast jeden Tag in seiner gemütlichen Wohnung, die nur 50 Meter von unserem Haus entfernt liegt. Er kocht an den Wochenenden für uns und unterstützt uns, wo er kann. Besonders genießt er gemeinsame Theater- oder Konzertbesuche und die Besuche im Biergarten auf dem Einkorn im Sommer.

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An Pfingsten trafen meine Tochter und ich in Amsterdam auf meine niederländischen Cousinen Suzanne und Andrea. Wir haben unser Wiedersehen sehr genossen und einen unheimlich schönen und redseligen Abend miteinander verbracht.

Beruf – Meine Arbeit als Redakteurin einer Mitarbeiterzeitung macht mir immer noch große Freude. Leider muss mein Arbeitgeber wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase zur Zeit einen strikten Sparkurs fahren. Deshalb mussten wir uns im Frühjahr von einem Kollegen verabschieden, den wir sehr liebgewonnen hatten, dessen befristeter Vertrag aber nicht verlängert werden konnte. Zum Glück hat er eine neue Stelle gefunden, aber ich vermisse ihn sehr.

Haus – Nach der Renovierungsaktion 2013 und 2014 habe ich in diesem Jahr eine Pause eingelegt und nur Kleinigkeiten erneuert.

Ehrenamt – Nun bin ich schon zwei Jahre lang Mitglied des  Kirchengemeinderats von Michelbach.

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Martinskirche in Michelbach

Zur Zeit begleiten wir  den Umbau des Evangelischen Kindergartens, der demnächst abgeschlossen ist. Im Jahr 2015 entstanden wieder zwei  Gemeindebriefe, für die ich als Redakteur und Gestalter tätig war. Inzwischen haben wir inzwischen 14 Briefe herausgegeben. Das sehr gut eingespielte vierköpfige Redaktionsteam leistet tolle Arbeit.

Freude macht mir auch die Arbeit als Vorstandsmitglied des Gospelchores. Das  aus vier Personen bestehende Gremium hat inzwischen eine Aufgabenteilung gefunden, die sich bewährt. Ich bin insbesondere für Information und Kommunikation zuständig. Die Informationen für den Chor laufen nun über einen internen Blog, den mein Kollege Hartmut angelegt und im Lauf des Jahres optimiert hat. Ich befülle den Blog und habe dieses Jahr mehr als 70 Beiträge geschrieben. (Darüber habe ich vermutlich meinen eigenen Blog hier vernachlässigt.) Außerdem haben wir die Homepage erneuert. Auch hier hat Hartmut richtig gute Arbeit geleistet.  Dank eines wunderbaren Fotoshootings mit Profifotograf Ufuk Arslan  bekamen wir auch entsprechend schönes Fotomaterial.   Ein weiterer Kommunikationskanal ist die Facebookseite des Chores, um die ich mich inzwischen auch kümmere.  Die Rückmeldungen sind insgesamt sehr positiv.

Musik – Ich singe mittlerweile seit etwa zwölf Jahren im Gospelchor, meine Tochter ist etwa seit acht Jahren dabei. Inzwischen singen wir beide auch Solo-Parts und auch zusammen im Duett, was ich immer besonders schön finde.  In diesem Jahr hatten wir ein schönes Konzert im Januar in Sulzbach-Laufen, dann einige Auftritte übers Jahr verteilt in Gottesdiensten, und zum Schluss noch einen tollen Auftritt zum Abschluss des Weihnachtsmarktes auf der Treppe.

Konzert auf der Treppe von St. Michael

Konzert auf der Treppe von St. Michael

Auch sprang ich dieses Jahr wieder bei einer Hochzeit in Westheim vertretungsweise für unsere Dirigentin ein.

Weil mir das Singen in einem großen Projektchor im vergangenen Jahr mit dem Gospel-Musical Amazing Grace so viel Spaß gemacht hatte, war ich dieses Jahr beim Oratorium des „Pop-Messias“ dabei. Besonders hat es mich gefreut, dass meine Tochter auch mitgemacht hat. Ich sang zunächst alleine bei der Aufführung in Heilbronn  mit, zusammen führten wir dann den Pop-Messias  auf dem Kirchentag in Stuttgart auf. In der Porsche-Arena auftreten – das macht man auch nicht jeden Tag. Auch ein ziemlich cooles Erlebnis.

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Im Projektchor des Pop-Messias

Stuttgarter Porsche-Arena

Stuttgarter Porsche-Arena

Der Michelbacher Flötenkreis verfügt nun über eine weitere Großbass-Spielerin – nämlich mich. Ich habe mir für schrecklich viel Geld einen wunderschönen Großbass gegönnt.

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Mein neuer Großbass

Im Mai hatten wir ein sehr schönes musikalisches Projekt gemeinsam mit dem Tüngentaler Kirchenchor. Wir führten eine Mozart-Messe auf – für mich als mittelmäßig talentierte Flöterin eine absolute Herausforderung. Ich musste richtig feste üben!!!

Mozart-Messe - eine Herausforderung!

Mozart-Messe – eine Herausforderung!

Ende des Jahres haben sich für zwei Auftritte die Flötenensembles des Michelbacher Schulzentrums und der Kirchengemeinde vereint. Wir waren rund 30 Flöten – das war schon ein richtiges Orchester mit beeindruckendem Sound!

Ach ja, die Band DECAY, deren treuer Fan ich seit Jahren bin, feierte dieses Jahr  ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum. Wie bei Wein werden die Jungs mit den Jahren immer besser. Nach wie vor bin ich oft bei den Proben dabei und lasse mir keinen Auftritt entgehen. Dieses Jahr spielte die Band zum Beispiel beim Sommernachtsfest und auch zum BRT-Jubiläum in Westheim. Legendär war auch das interne Jubiläumsfest bei Odi. Ich glänzte  beim DECAY-Quiz mit profundem Halbwissen über die Bandgeschichte und gewann ein altes Plakat.  Auch freute ich mich sehr, bei Annis Geburtstag dabei sein zu dürfen. Das Mottofest führte zurück in die Sechziger, und mein Outfit war ziemlich laut.

Die Jungs von Decay - da mal a capella

Die Jungs von DECAY – hier mal a capella

Reisen – Dieses Jahr machten meine Tochter und ich in den Pfingstferien eine Tour nach Amsterdam und Zandvoort. Unterwegs besuchten wir noch meine alte Studienstadt Aachen und auf dem Rückweg machten wir Station bei meiner Freundin Iris, die ich lange nicht mehr gesehen hatte – eine große Freude für mich.  Im August besuchte ich dann bei großer Hitze für ein langes Wochenende Österreichs Hauptstadt Wien.

Freunde – Wieder lagen in meinem Freundeskreis Freude, Sorge und Trauer wieder eng beieinander. Ich war auf einer Hochzeit eingeladen und erlebte den Beginn eines gemeinsamen Lebenswegs. In meinem Kollegen- und Bekanntenkreis wird zweimal Nachwuchs erwartet. Drei Freunde fanden neue Partner und wirken sehr glücklich. Andere Freunde erkrankten schwer. Wieder verloren Freunde von mir ihre Eltern. Lilly, ein sehr lieber und von mir geschätzter Hund, musste eingeschläfert werden.

Llilly - unvergessen!

Lilly – unvergessen!

Auch in diesem Jahr habe ich wieder festgestellt, wie wichtig und inspirierend meine Familie und Freunde für mich sind. Danke für die Zuwendung, für die Kameradschaft, das Gefühl von Verbundenheit und Vertrauen. Es war schön mit Euch!

Euch allen, liebe Freunde, ein glückliches, gesegnetes, erfolgreiches, gesundes Jahr 2016.

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